FLB Grundsteinlegung: Das Wunder von Spremberg

Grundsteinlegung zur Freilichtbühne Spremberg am 15.09.2009 mit Bürgermeister Dr. Schulze (Stadt Spremberg) und Staatssekretär Bretschneider  (MIR Brandenburg)

Bürgermeister Dr. Schulze eröffnete den Reigen der Redner mit einem Überblick über das bisher im Rahmen der Stadtentwicklung in Spremberg Erreichte und mit einem Ausblick auf die zahlreichen Feste und Ereignisse, die die Stadt in Zukunft auf ihrer neuen Freilichtbühne zu feiern gedenkt.

Staatssekretär Bretschneider beglückwünschte die Stadt zum Baubeginn und verlieh seiner Überzeugung Ausdruck, dass hier ein wichtiger Schritt getan werde, um sowohl den öffentlichen Raum, als auch das kulturelle Leben der Stadt Spremberg zu bereichern – und damit die Attraktivität der Stadt für ihre Bewohner und ihre Bedeutung in der Region zu fördern und zu festigen.

Wir als Architekten konnten den anwesenden Sprembergern versichern, dass die Realisierung dieses ungewöhnlichen Projektes aus unserer Sicht einem kleinen Wunder gleichkommt: Vom Gewinn des Ideenwettbewerbs EUROPAN 9 bis zur Grundsteinlegung des konkreten Bauvorhabens vergingen nur 18 Monate, das Land Brandenburg fördert das Projekt mit 0,9 Mio € als EFRE-Starterprojekt, und es entsteht ein typologisch einzigartiger Veranstaltungsort, dessen vielfältige Möglichkeiten die Inszenierung zahlreicher spektakulärer Ereignisse und die alltägliche Benutzung durch ganz unterschiedliche Interessengruppen erhoffen lassen.

Dass dies alles überhaupt möglich wurde, ist allein der Tatsache zu verdanken, dass hier wirklich alle am Projekt Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen: von der Stadtverordnetenversammlung bis zum Bürgermeister, vom Amtsleiter bis zur einzelnen Sachbearbeiterin, vom Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung bis zu den Landes- und Kreisbehörden, von Planungspartnern und Baufirmen erfuhren und erfahren wir eine engagierte, kompetente und zielgerichtete Unterstützung, die die Umsetzung dieses Projektes bisher zu einer ganz und gar “wunder”-baren Erfahrung werden läßt.

Wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten und wünschen uns und ihnen, dass die weitere Realisierung reibungslos verläuft und das fertige Bauwerk dann häufig und phantasievoll bespielt wird – wir freuen uns auf die Einweihung!

Bilder:

> Saskia Hebert, Bürgermeister Dr. Schulze, Staatssekretär Bretschneider; Foto: subsolar

>> Herr Schmiedel (Amtsleiter), Frau Drews (Projektleiterin, SG Grünwesen), Herr Adam (Referent des Bürgermeisters), Frau Schimko (SG Stadtplanung), Frau Wolf (SGL Stadtplanung); nicht im Bild: Frau Mager (SG Hochbau); Foto: subsolar

>>> Die Schatulle mit den historischen Unterlagen (Tageszeitung, Bauzeichnungen, Münzen) vor ihrer Positionierung in der Aussparung eines Bohrpfahls; Foto: Reinhard Hoffmann

>>>> Der Staatssekretär mörtelt die Schatulle ein, rechts im Bild: Herr Nagora (sen.), Fa. Nagora, Spremberg; Foto: Reinhard Hoffmann

weblinks: zum Artikel in der Lausitzer Rundschau, zur Presseerklärung des MIR

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.

Der subsolare Punkt

Vor beinahe 50 Jahren prägte der gelernte Nautiker, autodidaktische Designer und findige Ingenieur Richard Buckminster Fuller das Bonmot vom „Raumschiff Erde“, das mit einer Geschwindigkeit von mehreren tausend Kilometern pro Stunde um die Sonne kreist. Fuller vertrat in seinem Buch „Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde“ die Auffassung, dass das offensichtliche Fehlen einer solchen Teil eines intelligenten Plans sei: So nämlich, ohne Anleitung, seien die Menschen dazu gezwungen, ihr Schiff zu erforschen, zu verstehen und schließlich Sorge dafür zu tragen, dass es gut läuft bzw. fliegt – jetzt und in Zukunft.

Details »

Willkommen im SUNIVERSUM

Im Rahmen des Masterplans 100% Klimaschutz unterstützt der Regionalverband Großraum Braunschweig (potentielle) Akteure aus dem Feld der Suffizienz bei der Bildung eines verbandsweiten Netzwerks. Die Community im Großraum Braunschweig besteht aus heterogenen Akteuren. Neben Unternehmen, Gemeinden und wenigen Politiker*innen engagieren sich hier vor allem Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen.

Details »

Gärkeller @ VOLLGUT

Für den Gärkeller unter dem Hof des VOLLGUT Areals in Neukölln hat subsolar* im Auftrag der Terra Libra GmbH eine Potenzialanalyse erstellt und einen Beteiligungsprozess initiiert.

Details »

Inklusionsmaschine Stadt

Diskussion am 25.01.2019 zu den “Bauteilen” einer inklusiven Stadt an der Hochschule München bei Prof. Dr. Andrea Benze

Grüße aus der Zukunft: Wittenberger Transformationsgeschichten

Details »

Rahmenplanung für das Packhofviertel in Wittenberge


Details »

Urban Transformations @ Floating University

Am 17.05.18 war subsolar* mit einem Vortrag zu Urbanen Transformationen zu Gast an der Habitat Unit und an der Floating University: Nach den systemischen Erläuterungen von Ramana Gudipudi, Maria Rosa Munoz und Stefan Kreft fragte Saskia Hebert sich und das Publikum “How to act in fucked-up systems?” – und erläuterte einige Methoden anhand von Beispielen aus dem Studiengang Transformation Design.

Collaboratory

Für die Actors of Urban Change hat subsolar* ein Spiel entworfen: Das “Collaboratory“. Auf dem Academy Meeting zum Thema Partizipation in Vilnius konnten die Teilnehmenden der aktuellen Förderrunde nach einem theoretischen Input selbst ausprobieren, wie komplex gemeinsames Handeln schon in einer fiktiven Akteurskonstellation werden kann: Hier mussten – fast wie im richtigen Leben – nicht nur geteilte Interessen entdeckt, sondern auch fremde Perspektiven eingenommen und “hidden agendas” entlarvt werden.

Details »

CUT@RNE

Der “Catalog of Unnecessary Things” (CUT), den die BA Design Studierenden der HBK Braunschweig im Sommersemester 2017 erarbeitet hatten, wurde beim #SDG Bildungswettbewerb #tatenfuermorgen des #RNE ausgezeichnet und am 30.01.2018 zum “Speeddating” eingeladen.

Details »

Das kommende Verschwinden

Am 6. und 7.10. wurde in München Sebastian Blasius‘ Stück “Das kommende Verschwinden” aufgeführt: eine fiktive dystopische Konferenz, die im Jahr 2045 spielt und verschiedene mögliche, jedoch wenig wünschenswerte Zukünfte aufzeigt.

Details »