Grüße aus der Zukunft 02

Häuserheim – die Netzwerkagentur

Wir haben ursprünglich als Teil des Ermöglichungsbüros angefangen, einem Pilotprojekt, das die Stadt Wittenberge 2019 mit Fördermitteln ins Leben gerufen hatte. Heute ermöglichen wir die Realisierung ganz unterschiedlicher Wohnwünsche: Wir sind einerseits Anlaufstelle für Rückkehr- und Zuzugswillige und kümmern uns andererseits um die Häuser und Grundstücke, die immer noch als „schwer vermittelbar“ gelten. Und das mit Erfolg. Das ehemalige Waisenhaus, in dem unsere Agentur untergebracht ist, war das erste, das auf diese Weise gerettet wurde, deswegen übrigens auch der Name unserer Agentur: Vom Kinderheim zum Häuserheim. In unserem Online-Katalog kann man sich über verwaiste Gebäude und herrrenlosen Baugrund informieren. In der persönlichen Beratung oder bei unseren Veranstaltungen finden wir dann gemeinsam heraus, welches Haus zu wem passt. Wenn jemand kommt, der eine Idee hat, aber keine Finanzierung oder keine Mitstreiter*innen, können wir das unterstützen, denn mit unseren Netzwerken und Erfahrungen können wir dabei helfen, Projekte zu starten, Verbündete zu finden und hier Fuß zu fassen.

 

Damit gewinnen wir übrigens nicht nur Neuwittenberger*innen, die woanders keine Wohnung finden, sondern können ein Stück weit auch verhindern, dass junge Menschen die Region verlassen müssen. Wer das mal ausprobieren möchte, kann auch einfach erst mal bei uns „Probewohnen“: Wir haben hier 6 Appartements, die wir günstig an Touristen oder an Zuzugsinteressierte vermieten. Das läuft so gut, dass wir begonnen haben, auch innerhalb des Viertels Wohnungen zu renovieren und die Probewohnenden über die ganze Stadt zu verteilen. Im besten Fall werden dann aus den Zwischennutzungen echte Mietverträge. Wir sind stolz auf die vielen gelungenen Vermittlungen und auf die Initiativen, die sich daraus entwickelt haben. Entlang der Wilhelmstraße und im Bahnhof entsteht gerade eine kleine Gründerszene. Manche Menschen organisieren sich auch zu Baugruppen und erproben neue Wohnkonzepte, von denen man noch bis vor Kurzem dachte, dass die in der Kleinstadt nicht funktionieren würden – aber das war wohl mehr eine Frage der fehlenden Vorstellung davon, dass so etwas geht. Sogar für größere Objekte, die noch vor zwei, drei Jahren unserer Sorgenkinder waren, gibt es jetzt Ideen. Ich habe das Gefühl, dass jede erfolgreiche Vermittlung eine ganze Kette positiver Effekte auf die Nachbarschaft auslöst. Diese Projekte stellen wir regelmäßig vor, denn sie machen Mut, dass man etwas bewegen kann. Positive Berichte und Geschichten des Gelingens sind absolut wichtig.

Schon Wirklichkeit

Neulandgewinner – Förderprogramm der Robert-Bosch-Stiftung für bürgerschaftliche Initiativen im ländlichen Raum,  2012

 

Wächterwohnen – Agentur vermittelt Zwischennutzer*innen für leerstehende Gebäude, Läden, Wohnungen, Leipzig  2008

 

Immovielien  – Immobilien von vielen für viele. Förderprogramm der Montag Stiftung Urbane Räume für Nachbarschaftsinitiativen, 2014

 

Grüße aus der Zukunft  >>  Wittenberger Transformationsgeschichten

Alle Transformationsgeschichten wurden 2018 von subsolar* Architektur und Stadtforschung im Auftrag der Stadt Wittenberge entwickelt. Sie basieren auf den Erkenntnissen der Rahmenplanung Packhofviertel und aktuellen urbanen Transformationsprojekten.

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Der subsolare Punkt

Vor beinahe 50 Jahren prägte der gelernte Nautiker, autodidaktische Designer und findige Ingenieur Richard Buckminster Fuller das Bonmot vom „Raumschiff Erde“, das mit einer Geschwindigkeit von mehreren tausend Kilometern pro Stunde um die Sonne kreist. Fuller vertrat in seinem Buch „Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde“ die Auffassung, dass das offensichtliche Fehlen einer solchen Teil eines intelligenten Plans sei: So nämlich, ohne Anleitung, seien die Menschen dazu gezwungen, ihr Schiff zu erforschen, zu verstehen und schließlich Sorge dafür zu tragen, dass es gut läuft bzw. fliegt – jetzt und in Zukunft.

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Zukunfts Strateginnen

Wie die Nachhaltigkeit leider doch nicht in Stuttgart Stöckach intervenierte

In ihrem Screencast für das Panel “Housing and Care” bei der Degrowth Konferenz in Wien analysierte Saskia Hebert am 29.5.2020 das Scheitern von subsolar*s Beitrag für den offenen zweiphasigen Wettbewerb der ENBW und der Stadt Stuttgart.

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JER Sanierung und Erweiterung des Jeremia-Gemeindezentrums

Die evangelische Zuflucht-und-Jeremia-Kirchengemeinde befindet sich im Umbruch: die beiden Gemeinden werden zu einer zusammengelegt und werden künftig nur einen Standort als Gemeindezentrum benötigen. Neuer gemeinsamer Treffpunkt für Kirchgänger und Kitakinder werden die Räume der Jeremia-Gemeinde. Ausgehend von dem zukünftigen Bedarf an Räumlichkeiten für das gemeindliche Leben gilt es für das Gebäudeensemble aus den 60er Jahren angemessene gestalterische und technische Lösungen für eine zukunftsfähige Weiternutzung zu finden.

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ZUF Umnutzung des Zuflucht-Gemeindezentrums

Die beiden Gemeindestandorte der evangelische Zuflucht-und-Jeremia-Kirchengemeinde fusionieren und werden künftig nur noch einen Standort als Gemeindezentrum benötigen. Während das Gebäudeensemble Jeremia umgebaut wird, sollen für diese Bauphase Kitakinder und Gemeindemitglieder in den Räumen der Zufluchtgemeinde untergebracht werden.

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Willkommen im SUNIVERSUM

Im Rahmen des Masterplans 100% Klimaschutz unterstützt der Regionalverband Großraum Braunschweig (potentielle) Akteure aus dem Feld der Suffizienz bei der Bildung eines verbandsweiten Netzwerks. Die Community im Großraum Braunschweig besteht aus heterogenen Akteuren. Neben Unternehmen, Gemeinden und wenigen Politiker*innen engagieren sich hier vor allem Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen.

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Gärkeller @ VOLLGUT

Für den Gärkeller unter dem Hof des VOLLGUT Areals in Neukölln hat subsolar* im Auftrag der Terra Libra GmbH eine Potenzialanalyse erstellt und einen Beteiligungsprozess initiiert.

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Inklusionsmaschine Stadt

Diskussion am 25.01.2019 zu den “Bauteilen” einer inklusiven Stadt an der Hochschule München bei Prof. Dr. Andrea Benze

Werkstatt für spekulative Bewegung

Am 01. und 02. Dezember 2018 fand im Haus der Statistik die “Werkstatt für spekulative Bewegung” statt. Sabine Zahn und Saskia Hebert suchten in Kooperation mit Markus Bader und dem UDK Forschungs-Projekt “Making Futures” nach Ansätzen für einen veränderten methodischen Umgang mit “Architektur als Ressource”. Details »

mitOST

Für die Bürofläche der gemeinnützige Organisation MitOst entwickelte subsolar* ein modulares System aus Sitz- und Regalmöbeln.

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Grüße aus der Zukunft: Wittenberger Transformationsgeschichten

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