saskia hebert

vertritt derzeit eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) in Braunschweig. Im Masterstudiengang Transformation Design unterrichtet sie eine interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe von Studierenden am Institut für Designforschung (in Gründung). Saskia ist seit einiger Zeit als Doppelagentin unterwegs: Während sie gemeinsam mit Matthias Lohmann Wettbewerbe macht und Projekte realisiert, sucht sie parallel dazu im Rahmen von Forschung und Lehre nach neuen Ansätzen für den Umgang mit (bewohnten) städtischen Räumen.

Saskia studierte in Hamburg und Berlin Architektur und war ab 1996 in verschiedenen Architekturbüros tätig. Im Jahr 2000 gründete sie gemeinsam mit Matthias Lohmann das Büro subsolar. Von 2001 bis 2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Entwerfen und Baukonstruktion an der TU Berlin. Ihre Promotion, in der sie den „gelebten Raum“ der Phänomenologischen Theorie im Hinblick auf seine praktische Anwendbarkeit in Architektur und Städtebau untersucht, schloss sie im Dezember 2010 bei Susanne Hauser an der UdK Berlin ab. Die zugehörige Publikation “Gebaute Welt | Gelebter Raum” erschien 2012 im jovis Verlag.

Darüber hinaus war Saskia Hebert von 2009 bis 2012 Mitglied im Konvent der Bundesstiftung Baukultur und übt seit 2010 Jurytätigkeiten in verschiedenen Wettbewerbsverfahren aus (Schinkel-Wettbewerb des AIV Berlin, EUROPAN). Seit 2013 gehört sie dem wissenschaftlichen Komitee von Europan e.V. an.

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Am 4.3. fand anlässlich der Eröffnung der Produktion “Eurotopia” am Staatstheater Freiburg das erste von vier Themenwochenenden mit dem Titel “Das Europa der Städte” statt (siehe hierzu den Blogbeitrag der Dramaturgin Viola Hasselberg). Details »

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Wo werden wir gelebt haben wollen? Details »

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CGN Spiegelkolonien

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Die “Spiegelkolonien” machen die translokalen Verbindungen der Mülheimer zu Köln und zu ihren Herkunftorten erfahrbar. Was macht hier und in der Ferne den Ort Köln Mülheim aus? subsolar* plädiert im Beitrag für den Open Call des Schauspiels Köln “Die Stadt von der anderen Seite sehen” für eine Erkundung der Lebenswelten hinter Ladengeschäften, Alltagsfassaden, Werbebannern und Hauswänden, um die transnationalen und -kulturellen Verflechtungen Köln Mülheims als Möglichkeitsraum fassbar zu machen.

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